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Erfahrungen aus erster Hand aus Coras Garten

Anbautipps für Gärtner und Köche

  • Erbsen mögen Böden mit guter Wasserhaltefähigkeit, die sich schnell erwärmen können
  • Wer noch nie Erbsen im Garten hatte, der sollte seinen Boden mit den Knöllchenbakterien "impfen". Dies geht mit "Effektiven Mikroorganismen" (EMA) oder auch mit ein paar Eimern Erde von einem Beet, auf welchem schon Leguminosen standen.
  • Man sagt, dass frühe Sorten nicht so stark von Läusen heimgesucht werden (ausprobieren).
  • Ein Vlies über dem Beet hält Amseln (die "Hühner" des Kleingärtners, weil Hühner in Gemüsegärten durch Scharren Schäden anrichten) davon ab, die auflaufenden, d.h. keimenden Samen zu picken
  • Wer Erbsen bereits im Oktober aussät, d.h. über den Winter anbaut, der riskiert, dass ein großer Teil auswintert, trotzdem vertragen die Samen an sich die Winterkälte und –nässe, einen Versuch ist es wert

Tipps für Erhalter

  • Es gibt Sorten, die selbstragend sind. Meist bleiben diese auch niedriger als Erbsen, welche Kletterhilfen benötigen. Die Wuchsform hängt mit der Länge der Internodien zusammen (das ist das Stengelstückchen zwischen zwei Blättern oder Ästen) als auch dem Grad der Verholzung der Stängel. Höher wachsende Sorten haben nicht automatisch auch einen höheren Ertrag, aber sie haben meist eine längere Blüte- und damit längere Erntezeit.
  • Gewisse Mehltauresistenzen sind wahrscheinlich nur von jeweils einem einzigen Gen abhängig. Erbsen bieten sich an für Experimente mit Rückkreuzungen, z.B. um eine entdeckte Pilzresistenz in eine beliebte Sorte zu überführen, weil sie große Blüten haben, die von Hand bestäubt werden können.
  • Die einzelne Erbsenblüte ist ganze drei Tage lang fruchtbar
  • Hin und wieder tauchen hübsche fiederblättrige Mutationen

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