Rote Beete, Mangold, Betarüben

Erfahrungen aus erster Hand aus Coras Garten

 

Saatgutgewinnung ganz praktisch

 

Tipps für Erhalter

  • In heißen Sommern und im Gewächshaus kann es zu brüchigen Blattnerven (Rippen) kommen. Dies ist also nicht unbedingt eine Sorteneigenschaft.

  • Mangold kann genau wie Rote Beten eingemietet werden. Die Blätter sollte man so abdrehen, dass die Herzblätter erhalten bleiben.

  • Man kann Mangold zur Samengewinnung im Feld überwintern lassen, aber genauso gut mit der Absicht, junges frisches Grün zu ernten. Bei Kahlfrösten kann es zu Ausfällen kommen, deswegen ist eine moderate Abdeckung sinnvoll.

  • Es wird behauptet, dass Sorten mit roten Stielen nicht so winterfest wären und einen geringeren Kältereiz benötigten als ihre grünen und gelben Geschwister.

  • Mangold neigt weniger als Spinat zur Nitratanreicherung. Einzelne Sorten unterscheiden sich.

Anbautipps für Gärtner und Köche

  •  Beta vulgaris hat Samenknäuel, die schwer auseinanderbrechen. Das heißt, ausgesät wird das ganze Knäuel, aus dem mehrere Keimlinge wachsen. Deswegen verzieht man; das heißt, man lässt nur den schönsten stehen.

  • Die ausgereiften, erwachsenen Pflanzen vertragen leichte Fröste. Ganz anders verhält es sich mit den frischen Sämlingen, die äußerst frostempfindlich sind.

  • Beten und Mangold stehen in zweiter Tracht.

  • Mangold lässt sich treiben: Dazu holt man dicke Wurzeln ins Haus und stellt sie ins Wasser (wie bei Chicorée). Bei Zimmertemperatur und Licht kann man innerhalb von ein paar Wochen eine kleine frische Ernte erhalten.

  • Ein Trick bei der Treiberei: Die Pflanzen haben schon mal für ein, zwei Wochen eine Kälteperiode mitgemacht und »glauben« nun, der Frühling käme …

  • Wenn immer nur die Umblätter, also die älteren, geerntet werden, ist Mangold sehr regenerationsfähig.

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