Auf meiner Internetseite findest du auch mein Tagebuch!

Mit dem Namen meines Tagebuchs, neumodisch Blog, "Saatgut-ohne-Grenzen" möchte ich ausdrücken, dass es wichtig ist, dass wir unkonventionell und unvoreingenommen an die Vermehrung unseres Saatgutes herangehen, eben ohne Grenzen im Kopf. Im eigenen Garten muss man nach seiner eigenen Strategie gärtnern, d.h. es muss weder nach Buch noch alles höchst pc (political corect) sein! Deswegen lasse ich in meinen Garten ja auch mal Kreuzungen geschehen und schau was dabei raus kommt! Pflanzen können eh nicht lesen, d.h. sie können sich nicht an Bücherwissen halten. Und da vieles in der Samengärtnerei auf Erfahrung beruht, ist es eh besser seine visuellen, haptischen, olfaktorischen und gustatorischen Rezeptoren zu schulen und sich von diesen leiten zu lassen. In dem Namen "Saatgut-ohne-Grenzen" steckt aber auch der Wunsch, dass unser selbstgewonnenes Saatgut über die Grenzen des Saatgutverkehrsgesetztes hinweg unter die Gärtnergemeinde gebracht werden darf, d.h. dass aus geduldeten "Grauzonen" des Vertriebs verbriefte Rechte werden. Nur so können wir Sortenvielfalt erhalten und auch Neue schaffen! Denn die Sortenvielfalt, die ich meine, braucht noch mehr Land und engagierte (Hobby-)Gärtner, in jeder Region, auf jedem Boden, bei jedem Wetter...😉