Was hat die Corona-Pandemie mit Vielfalt zu tun?

Nur oberflächlich betrachtet nichts. Praktisch betrachtet vermehrt sich der Erreger Covid-19 weltweit "erfolgreich", weil wir viele Menschen auf dieser Erde sind, die zudem mancherorts besonders geballt aufeinandersitzen und darüberhinaus die gleichen Lebens- und Verhaltensmuster (Flugreisen, Begrüßungsrituale, etc.) pflegen. Wir leben weltweit in Bezug auf unsere (Arbeits-) Kontakte und (Wirtschafts-) Verbindungen in sehr ähnlichen Kulturen.

Das ist zu viel Gleicheit und Einheitlichkeit. Das ist vergleichbar mit unseren Monokulturäckern, die auch gleich und einheitlich "gepflegt", also bestellt, gedüngt und gespritzt werden.  

Immer wenn zu viele Lebewesen einer Art zusammengedrängt und ähnlich leben müssen, dann haben Viren und auch Bakterien leichtes Spiel sich exorbitant zu vermehren.

Vielfalt an (Gemüse-) Kulturen, Mischkultur, Fruchtfolgen als auch vielfältiges Bodenleben schützen vor explosionsartiger Verbreitung von Krankheitserregern.
Diese Wirtschaftsmethoden verhindern zwar nicht, dass es Krankheiten an sich gibt, aber die Auswirkung von Krankheiten können sie mildern!

Vielfalt ist auch für uns Menschen überlebensnotwendig, denn ohne bunte, experimentierfreudige, mannigfaltige Ansätze unsere Zukunft wirtschaftlich und sozial zu gestalten, werden wir Menschen nicht auf dieser Erde überleben dürfen.
Und das wird nicht an einem SARS-Virus liegen, sondern an unserer Tendenz alles gleichmäßig zu (turbo-) kapitalisieren und unsere Umwelt dabei einheitlich zu vergiften.