Samengärtnerei im Juli

Zur Samenernte stehen an:

Phänologisch befinden wir uns Anfang Juli im Hochsommer, denn die Johannisbeeren reifen und die Zichorien blühen.

Im Gemüsebeet lassen sich die vertrocknenden Schoten der Salatrauke abzwicken und die Ähren des Hirschhornwegerich abstreifen. Auch der Spinat lässt sich (wenn nicht stachelig) abstreifen.

Im Blumengarten habe ich Färberwaid, Kamille, Mutterkraut, Hasenohr und Nigella geerntet. Das Mutterkraut habe ich komplett abgeschnitten und verkehrt herum zum Trocknen aufgehängt.

Aus der Wiese können Wiesenknopf- und Natternkopf-, Klatschmohn- und Kornblumensamen geerntet werden. Auch die Esparsette lässt sich bereits abstreifen. Und die Kornrade, wie die Vexiernelke tragen reife Kapseln.

Es blühen und sollten ggf. isoliert, auf jeden Fall läusefrei und gesund erhalten werden:

Normalerweise blühen nicht nur die Erbsen, sondern auch die Bohnen (sowohl Garten- als auch Feuerbohnen). Manche Jahre ist alles verzögert. Wenigstens mein Liebstöckel und der Mangold blühen und duften unentwegt.

Salbei, Muskatellersalbei, Taglilien und Nachtkerzen müssen isoliert werden, wenn im Ziergarten mehrere Sorten gleichzeitig vermehrt werden.

Für eine neue Samenernte können jetzt ausgesät werden:

Erst gegen Ende des Monats, die zweijährigen Wintergemüse, wie neue Salatrauke, Petersilie, Pastinak und Grünkohl. Aber nur, wenn es nicht zu heiß und trocken ist.

Beobachtete Gartentiere