Der Juli 2019

Der Juli diesjahr ist verhext. Viel zu kalt und bis zur Mitte viel zu trocken. Das bisschen Regen reicht nur für die Wiese, alles andere darbt. Die zweite Juliehälfte sorgt dann für die Temperaturrekorde.

Im vergangen Jahr haben die Fruchtgemüse ihr Wachstum im Juni und Juli prima nachgeholt. Hingegen ist 2019 das erste Jahr in dem meine Tomaten und Tomatillo etc. so gut wie gar nicht wachsen. Ich bin schon froh, dass die Zucchini wenigstens die ersten Früchte angesetzt haben. Keine Chili und keine Aubergine blüht in den ersten zwei Wochen, denen machen die Temperaturkapriolen ganz schön zu schaffen und ein schützendes Gewächshaus für die Anzucht im Frühjahr habe ich nicht.

 

Zur Samenernte stehen an:

Im Gemüsebeet lassen sich die vertrocknenden Schoten der Salatrauke abzwicken und die Ähren des Hirschhornwegerich abstreifen. Auch der Spinat lässt sich (wenn nicht stachelig) abstreifen.

 

Im Blumengarten habe ich Färberwaid, Kamille, Mutterkraut, Hasenohr und Nigella geerntet. Das Mutterkraut habe ich komplett abgeschnitten und verkehrt herum zum trocknen aufgehängt.

Aus der Wiese können Wiesenknopf- und Natternkopf-, Klatschmohn- und Kornblumensamen geerntet werden. Auch die Esparsette lässt sich bereits abstreifen. Und die Kornrade, wie die Vexiernelke tragen reife Kapseln.

Es blühen und sollten ggf. isoliert, auf jeden Fall läusefrei und gesund erhalten werden:

Normalerweise blühen nicht nur die Erbsen, sondern auch die Bohnen (Stangen und Feuer). Dieses Jahr ist alles verzögert. Wenigstens mein Liebstöckel und der Mangold blüht und duftet unentwegt.

Salbei, Muskatellersalbei, Taglilien und Nachtkerzen müssen isoliert werden, wenn im Ziergarten mehrere Sorten gleichzeitig vermehrt werden.

Für eine neue Samenernte können jetzt ausgesät werden:

Erst gegen Ende des Monats, die zweijährigen Wintergemüse, wie neue Salatrauke, Petersilie und Pastinak und Grünkohl. Und nur wenn es nicht zu heiß und trocken ist.