Zwischenzeitlich ist August und selbst ich ernte hin und wieder eine kleine (Murmel) Tomate. Und das obwohl ich von anfang an ohne (Netz und doppelten Boden) äh ohne Gewächshaus oder Kasten agierte.

Die übriggebliebenen (weil das Kartoffelkraut seit langem komplett verwelkt ist) Kartoffelkäfer knabbern lang nicht mehr so gefräsig an Auberginen- und Äthiopischen Nachtschatten rum. Gut dass ich sie gewähren lasse, denn der der in meinen Äthiopischen Nachtschatten schon einige Löcher gefressen hat, hing heute an einem Faden etwas unter einem Blatt! Die Krabbenspinne, die ihn erledigte suchte gerade Regenschutz unter dem gleichen Blattdach. Tja, da sieht man mal, auch gegen Kartoffelkäfer ist ein Kraut gewachsen, oder besser seine Feinde sind meine Freunde!

Weitere kleinere Dramen spielen sich in den Tomatilloblüten ab, denn die hungrigen Wespen verjagen die Bienen recht unsanft.

Zur Samenernte stehen an:

Endlich mein französischer Mangold (sortenrein!), denn die schweren Samenträger sind schon umgefallen.

Spinat, wenn nicht jetzt, dann nie. Bockshornklee, Lein, Salate.

Im Blumengarten habe ich

Muskatellersalbei, echten Salbei und Mutterkraut geerntet.

Es blühen und sollten ggf. isoliert, auf jeden Fall läusefrei und gesund erhalten werden:

Viel zu wenig blüht dieses Jahr. Auch wenn der Juli immer einer der heißesten Monate im Jahr ist, ist er diesmal der heißeste seit der Wetteraufzeichnung überhaupt.

Die Zucchinis schieben mir wieder zu viele männliche Blüten (witterungsbedingt?). Endlich darf ich mich über weibliche Flaschenkürbisblüten freuen. Die Tomatillo, Auberginen und Chilis blühen sehr eifrig.

Im Zierpflanzen- und Arzneigarten erfreue ich  mich am blau des Drachenkopfes.

Für eine neue Samenernte können jetzt ausgesät werden:

Wiesenbocksbart und Spinat für die nächste Saison. Vorausgesetzt es kommt eine feuchte Witterungsphase, ansonsten kann die Aussaat auch noch warten.